WTV-Update zur Corona-Krise (Stand 16.04.2020)

Liebe Tennisfreunde,

an dieser Stelle informiert der Westfälische Tennis-Verband laufend über die aktuellen Ereignisse und Änderungen, mit denen der Verband im Zuge der Corona-Krise konfrontiert wird. Eine Übersicht über explizite Maßnahmen des WTV finden Sie weiter unten.

16.04.2020 – Den Westfälischen Tennis-Verband (WTV) und auch die übrigen Landesverbände erreichen immer wieder Anfragen von Tennisvereinen, Trainern und Spielern bezüglich möglicher Lockerungen für Vereine und Aktive während der Corona-Pandemie.

Der WTV ist sich seiner Pflicht bewusst, sich bei den zuständigen Stellen für die Interessen und Anliegen aller seiner Mitglieder einzusetzen. Aus diesem Grund haben sich unter Federführung des Deutschen Tennis Bundes (DTB), in Person von Präsident Ulrich Klaus und Vizepräsident Dirk Hordorff, die Landesverbände am 14.04.2020 in einem Schreiben an das Bundeskanzleramt und den Ministerpräsidenten aller Länder, so auch an unseren Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet gewandt, um eine eventuelle Lockerung der Schutzmaßnahmen für den Tennissport zu erwirken.

WTV-Präsident Robert Hampe steht unterdessen in regem Austausch mit Bernhard Schwank, dem Leiter der Abteilung III (Sport und Ehrenamt) in der Staatskanzlei des Landes NRW. Dem WTV ist wichtig, dass dieses Engagement für die Mitglieder wahrgenommen wird.

Seit Mittwoch, dem 15.04.2020, ist jedoch klar, dass sich alle Tennisfreunde noch weiter in Geduld üben müssen. So heißt es aus dem Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bezüglich der Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie in der Anlage 1 unter Punkt 5 f) wörtlich: „Für den Publikumsverkehr geschlossen sind der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern“ und unter Punkt 6 a) weiter „Verboten sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.”

Diese Aussagen gelten zunächst bis zum 3. Mai 2020 und sehen für den Tennissport in Westfalen keine Ausnahme vor. Rechtzeitig vor dem 4. Mai werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland gemeinsam erneut bewerten und im Lichte der Ergebnisse weitere Maßnahmen beschließen.

Bei all dem darf nicht vergessen werden, dass der WTV auch eine große Verantwortung hat. In dieser steht die Gesundheit der Bevölkerung über allem. Obwohl die Infektionsschutzmaßnahmen erste Erfolge zeigen, ist es noch zu früh für Euphorie. Der WTV befürwortet die ergriffenen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und ruft die Vereine, Trainer und Spieler zu weiterer Geduld auf.

Was den Tennissport betrifft, gibt es hoffnungsvolle Nachrichten von unseren Nachbarn aus Österreich und aus Mecklenburg-Vorpommern. Während in Österreich ab dem 1. Mai unter strengen Einschränkungen wieder zum Schläger gegriffen werden darf, ist es ab dem 20. April im nordöstlichsten Bundesland der Republik wieder möglich, mit maximal zwei Personen dem Tennissport nachzugehen. Bis es jedoch bei uns soweit ist, sind anhaltende Solidarität, Demut, Vorsicht und Geduld das Gebot der ersten Stunde.

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